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Fürst Blücher v. Wahlstatt
Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt (geboren am 16. Dezember 1742 in Rostock; gestorben am 12. September 1819 in Krieblowitz, Schlesien), war preußischer Generalfeldmarschall und hat sich in bedeutenden Schlachten hervorgetan. Seiner offensiven Truppenführung verdankte er den populären Beinamen Marschall Vorwärts, der ihm nicht von den Deutschen, sondern von den Russen verliehen wurde. Daher kommt auch der spätere Ausspruch "Der geht ab wie Blücher". Seine beharrliche Vorwärts-Strategie, mit der er gegen das Zögern der drei verhandlungsbereiten Monarchen der Sechsten Koalition im Winter 1813/1814 die Überquerung der Rheingrenze und den Vormarsch auf Paris durchsetzte, führte zur relativ schnellen Niederlage der Franzosen. Den endgültigen Sturz Napoleons führte er durch den Sieg bei der Schlacht von Waterloo mit Wellington herbei. Dadurch wurden sie die beiden damals populärsten Kriegshelden der Befreiungskriege in Europa.
Blücher war bei der Truppe beliebt. Er führte seine Soldaten gemäß der Scharnhorstschen Militärreform ohne körperliche Strafen, requirierte energisch für sie und sah über Plünderungen auch einmal hinweg. Strategisch sowie taktisch tat er sich nicht, beziehungsweise wenig hervor (hier standen ihm jedoch seine Stabschefs – wie etwa Scharnhorst oder Gneisenau, denen er vertraute, loyal zur Seite), doch zeichnete ihn sein draufgängerisches, gelegentlich tollkühnes und leutseliges Temperament vor vielen Generalen der Koalitionsarmeen aus. (aus Wikipedia)
J. Wolfgang von Goethe
"Indem ich meine Ankunft melde, wünschte ich, verehrte Freundin, zu erfahren: ob Durchlaucht die Herzoginn vieleicht heute Abend eine Vorlesung befehlen? Ich bin zur gewöhnlichen Stunde bereit." Goethe am 30.April 1811 an Charlotte von Stein
Johann Wolfgang von Goethe, geadelt 1782 (geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main; gestorben am 22. März 1832 in Weimar), war einer der größten deutschen Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.Goethes literarische Produktion umfasst Gedichte, Dramen, erzählende Werke (in Vers und Prosa), autobiografische, ästhetische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Auch sein umfangreicher Briefwechsel ist von großer literarischer Bedeutung. Goethe war ein Vorreiter und der wichtigste Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman „Die Leiden des jungen Werther“ machte ihn 1774 in ganz Europa berühmt. Später wandte er sich inhaltlich und formal den Idealen der Antike zu und wurde ab den 1790er Jahren, gemeinsam mit Friedrich Schiller und im Austausch mit diesem, zum wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik. Im Alter galt Goethe auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland.Während die Wertschätzung Goethes nach seinem Tode zunächst abnahm, wurde er im Deutschen Kaiserreich ab 1871 „zum Kronzeugen der nationalen Identität der Deutschen“. Es setzte nun eine Verehrung nicht nur des Werks, sondern auch derPersönlichkeit des Dichters ein, dessen Lebensführung als vorbildlich empfunden wurde. Bis heute gilt Goethe als bedeutendster deutscher Dichter, sein Werk wird zu den Höhepunkten der Weltliteratur gezählt. (aus Wikipedia)
